{"id":1928,"date":"2021-11-10T10:16:17","date_gmt":"2021-11-10T10:16:17","guid":{"rendered":"https:\/\/jurgeneit.de\/?p=1928"},"modified":"2021-11-15T09:27:12","modified_gmt":"2021-11-15T09:27:12","slug":"kundenzentriertes-wissensmanagement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jurgeneit.de\/index.php\/kundenzentriertes-wissensmanagement\/","title":{"rendered":"Kundenzentriert"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Wir entwickeln uns. Oder: Was machen wir denn mit den Kund*innen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mein heutiger Blog-Beitrag ist inspiriert, durch Erfahrungen, die ich in letzter Zeit wieder h\u00e4ufiger mache und die Erkenntnis, das \u201emitgedacht\u201c nicht auch \u201emitber\u00fccksichtigt\u201c hei\u00dft. Es geht um meinen Ansatz f\u00fcr ein <a href=\"https:\/\/jurgeneit.de\/agiles-wissensmanagement\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">agiles und ganzheitliches Wissensmanagemen<\/a>t in Unternehmen. Da fehlte bisher n\u00e4mlich ein ganz entscheidender Punkt. Die Kund*innen. Na hoppla! Die waren bei mir einfach \u201emitgedacht\u201c. Warum mir das jetzt nicht mehr reicht und warum ein kundenzentriertes Wissensmanagement wichtig erscheint, m\u00f6chte ich hier einmal n\u00e4her betrachten. Ich freue mich auf Ihre eigenen Erfahrungen dazu!<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Modell zum ganzheitlichen Wissensmanagement:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><img loading=\"lazy\" width=\"1179\" height=\"1150\" class=\"wp-image-1929\" style=\"width: 500px;\" src=\"https:\/\/jurgeneit.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Wissensmanagement-2.0.png\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/jurgeneit.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Wissensmanagement-2.0.png 1179w, https:\/\/jurgeneit.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Wissensmanagement-2.0-980x956.png 980w, https:\/\/jurgeneit.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Wissensmanagement-2.0-480x468.png 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1179px, 100vw\" \/><\/p>\n\n\n\n<p>Das Modell soll die Komplexit\u00e4t des Themas Wissensmanagement aufzeigen und zu einer ganzheitlichen Betrachtung einladen. Wenn wir in einem Unternehmen an einer der hier genannten Stellschrauben drehen, m\u00fcssen wir alle anderen Komponenten im Blick haben. Wie es mit komplexen Systemen so ist, ger\u00e4t alles in Bewegung, sobald ein Teilchen beginnt, sich zu ver\u00e4ndern. Jede noch so kleine Ma\u00dfnahme, wirkt sich auf das Gesamtsystem aus und kann gleichfalls zu St\u00f6rungen auf anderen Ebenen f\u00fchren. Ich m\u00f6chte an dieser Stelle gar nicht im Einzelnen auf die Komponenten eingehen. Wenn Sie Interesse daran oder Fragen dazu haben, schreiben Sie mich doch sehr gern an. Mir geht es heute darum, wie mir die Kund*innen aus dem Blick geraten konnten und warum sie doch <em>der<\/em> elementare Faktor sind, wenn es um Wissensmanagement geht. Mitgedacht habe ich sie immer, aber\u2026<\/p>\n\n\n\n<h3>Los Leute, entwickeln wir uns!<\/h3>\n\n\n\n<p>Es gibt ein Ph\u00e4nomen, das ich schon \u00fcber mehrere Jahre, sowohl als F\u00fchrungskraft, als auch als Beraterin beobachtet habe: Entwicklung oder Ver\u00e4nderung um ihrer selbst willen. Klingt erst einmal nicht sooo schlecht. Ich k\u00f6nnte gut davon leben&#8230; <br>Also, es gibt Unternehmen oder Mitarbeiter*innen, die sagen \u201eIch will mich ver\u00e4ndern. Ich will mich weiterentwickeln und Neues lernen\u201c. Manchmal gibt es auch konkrete Vorstellung, wie zum Beispiel \u201eWir wollen ab sofort agil arbeiten\u201c. Oder \u201eWir wollen ab sofort wichtige Entscheidungen an die Mitarbeiter*innen \u00fcbergeben\u201c. Klar, das ewig Gestrige hat ausgedient. Und die Beratungsangebote sind vielf\u00e4ltig, die Versprechungen verf\u00fchrerisch. Super! Genau das wollen wir doch. Entwicklung, Innovation, Ver\u00e4nderung. Oder?<\/p>\n\n\n\n<h3>Wo verdorri noch eins ist eigentlich das Problem?<\/h3>\n\n\n\n<p>Schwierig\u2026 Meine erste Frage, an Menschen, die mit dem Wunsch nach Entwicklung an mich herantreten, lautet standardm\u00e4\u00dfig \u201eWozu?!\u201c Welche Motivation steckt hinter der Idee, sich zu ver\u00e4ndern? Was ist sichergestellt, wenn das Team ab sofort agil arbeitet. Woran merken die Kund*innen, dass ihr Eure Prozesse ver\u00e4ndert habt? Wie soll eine moderne Teamkultur aussehen und worin zeigt sich diese? Welches Problem l\u00f6st ihr mit einer Ver\u00e4nderung?\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann erlebe ich: Schweigen. Ich beobachte immer wieder, dass es auf diese Fragen gar keine oder keine tragf\u00e4higen Antworten gibt. Das Team will agil arbeiten, weil das alle so machen. Passt das zu den Aufgaben? Entspricht dies der Teamkultur? Egal. Das Unternehmen bietet Fr\u00fchst\u00fcck an, um Anreize zu schaffen, um Mitarbeiter*innen zu akquirieren. Wollen die das denn \u00fcberhaupt? Klar ist lecker und auch irgendwie bequem. Aber mal anders gefragt: Wieviel Bewerber*innen haben sich f\u00fcr ein anderes Unternehmen entschieden, aufgrund der Tatsache dass es kein Fr\u00fchst\u00fcck gibt? <br>Der Kern der Fragen lautet immer: \u201eWas wird nach der Lernerfahrung anders sein?\u201c Und dann beginnt die eigentliche, sehr spannende Arbeit. <\/p>\n\n\n\n<h3>Ein Leuchtturm muss her<\/h3>\n\n\n\n<p>Ich finde es gut, wenn Unternehmen nach vorne denken, Ver\u00e4nderung als einen nat\u00fcrlichen Zustand definieren und das Unternehmensumfeld so gestalten wollen, dass die Mitarbeiter*innen gern dort arbeiten. Ich pl\u00e4diere sogar daf\u00fcr, sich regelm\u00e4\u00dfig Unterst\u00fctzung von au\u00dfen zu holen, um alle im Modell genannten Faktoren f\u00fcr das eigene Unternehmen immer wieder kritisch zu hinterfragen. Nichts desto trotz bin ich skeptisch, wenn dem Wunsch nach Entwicklung kein wirkliches Problem im weitesten Sinne zu Grunde liegt. Denn: Wenn wir gar keine Herausforderungen zu bezwingen haben, woran erkennen wir dann, dass die Ver\u00e4nderung wirksam ist? Woran messen wir dann den Erfolg einer Ma\u00dfnahme? Ich finde das schwierig. Schnell gelangt man so in eine Selbstverwirklichungsfalle, die uns ein Seminar nach dem anderen besuchen l\u00e4sst. Hier noch ein Coaching und da noch das neueste Buch gelesen. Wir kommen nie an und sind nie zufrieden. Wieviel Selbsterfahrung ist denn eigentlich n\u00f6tig, was brauchen wir wirklich? Auch wenn ich Ver\u00e4nderung aus dem Blickwinkel unserer heutigen Zeit als Normalzustand betrachte, glaube ich, dass es so etwas wie Bojen geben muss, die uns zeigen, dass wir noch auf dem richtigen Weg sind. Leuchtt\u00fcrme, die wir ansteuern. Kleine Inseln, die uns grob die Richtung weisen, auch wenn die Reise das Ziel ist.<\/p>\n\n\n\n<h3>Kund*innen sind unsere Bojen<\/h3>\n\n\n\n<p>Und so definiert sich f\u00fcr mich nun die Rolle der Kund*innen in diesem Konstrukt. Sie halten als Bojen her, sie bestimmen den Weg und sagen, wo es hingehen soll. In einem kundenzentrierten Unternehmen werden alle Ma\u00dfnahmen so abgestimmt, dass der Unternehmenswert dadurch steigt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ausgangspunkt einer jeden Entwicklung sollte f\u00fcr mich daher immer mit der Frage beginnen \u201eWelche Entwicklung ist der n\u00e4chste sinnvolle Schritt, um eine sp\u00fcrbare Ver\u00e4nderung bei den Kund*innen hervorzurufen?\u201c Und die Antwort darf dann auch lauten \u201eein zufriedenes Team, das in einem sorgenfreien Umfeld kreativ arbeiten kann\u201c. Und noch etwas. \u201eKund*innen\u201c d\u00fcrfen in meiner Welt auch gern die eigenen Mitarbeiter*innen sein. F\u00fchrungskr\u00e4ften, die sich als \u201eDienstleister\u201c f\u00fcr ihr Team betrachten, k\u00f6nnen diesem Gedanke leicht folgen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3>Und ich entwickle mich trotzdem so vor mich hin<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie konnte es mir also passieren, dass die Kund*innen durchgerutscht sind? Dass ich sie mitgedacht, aber nicht genannt hab? Tja, einerseits, weil mir ein kundenzentriertes Vorgehen so elementar erscheint, dass eine Erw\u00e4hnung unn\u00f6tig schien. Und gleichzeitig, weil ich mich pers\u00f6nlich auch gern einfach so entwickeln. Ohne Ziel und ohne Zweck. Und das darf auch sein. Finde ich. Es kommt halt immer auf den Kontext an. Und erlaubt sein muss die Frage: Wozu ist das in meiner Welt wichtig?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen viel Spa\u00df dabei, die Frage nach Ihrer eigenen Entwicklung auf dieser Grundlage neu zu betrachten! Vielleicht m\u00f6gen Sie mir davon berichten?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute besch\u00e4ftigt mich die Frage, welche Rolle unsere Kund*innen in einem Modell des ganzheitlichen Wissensmanagements spielen. Eine ganz entscheidende! &#8230;das kann ich an dieser Stelle schon verraten.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1931,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","inline_featured_image":false},"categories":[37,38,11,20,21],"tags":[27,15,45,46,44],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v19.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Kundenzentriert - Imke Jurgeneit wissensmanagement<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Heute besch\u00e4ftigt mich die Frage, welche Rolle unsere Kund*innen beim Thema Wissensmanagement spielen. 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